Überforderung – wenn Dir alles zu viel wird

Vielleicht kennst Du das Gefühl, dass einfach alles zu viel ist. Die Arbeit. Die Familie. Deine Termine und Verpflichtungen. Die Erwartungen der anderen. Und gleichzeitig hast Du das Gefühl, dass Du es Dir nicht leisten kannst, eine Pause zu machen. Du machst weiter, weil es eben weitergehen muss.

Vielleicht funktioniert Dein Alltag nach außen noch ganz gut. Aber innerlich merkst Du, dass Deine Kraft immer weniger wird. Du bist ständig angespannt, denkst auch nach Feierabend noch über deine Aufgaben nach und hast Schwierigkeiten, wirklich zur Ruhe zu kommen. Vielleicht fragst Du Dich: „Warum kann ich nicht einfach abschalten, obwohl ich genau weiß, dass ich eine Pause brauche?“

Was bedeutet Überforderung?

Überforderung entsteht häufig dann, wenn die Anforderungen, die an Dich gestellt werden oder die Du Dir selbst stellst, Deine verfügbaren Möglichkeiten dauerhaft übersteigen. Dabei geht es nicht nur darum, wie viele Aufgaben Du hast. Auch Deine eigenen Ansprüche können dazu beitragen. Vielleicht möchtest Du alles richtig machen. Vielleicht fällt es Dir schwer, Nein zu sagen. Vielleicht möchtest Du niemanden enttäuschen. Oder Du hast das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Dann kann selbst eine Situation, die objektiv vielleicht gar nicht außergewöhnlich belastend erscheint, irgendwann zu viel werden.

Wenn Dein Kopf auch nach Feierabend nicht zur Ruhe kommt

Nach außen kann es so aussehen, als hättest Du alles im Griff. Du arbeitest. Du kümmerst Dich. Du erledigst Deine Aufgaben. Du bist für andere da. Aber innerlich sieht es vielleicht ganz anders aus. Du bist ständig angespannt. Deine Gedanken kommen nicht zur Ruhe. Kleine Dinge bringen Dich schneller aus dem Gleichgewicht. Und selbst wenn Du einmal Zeit für Dich hast, kannst Du Dich nicht richtig entspannen. Vielleicht liegst Du abends im Bett und gehst gedanklich noch einmal den ganzen Tag durch. Was muss morgen erledigt werden? Was hast Du vergessen? Was könnte schiefgehen? Was erwarten die anderen von Dir? So kann selbst die eigentlich dringend benötigte Erholung zu einer weiteren Belastung werden.

Warum Abschalten manchmal so schwerfällt

Vielleicht hast Du Dir schon oft vorgenommen, weniger zu machen. Du weißt, dass Du Pausen brauchst. Du weißt, dass Du nicht alles übernehmen musst. Und trotzdem gelingt es Dir nicht. Dann kann es sinnvoll sein, nicht nur auf Deine äußeren Aufgaben zu schauen, sondern auch auf die Muster dahinter. Vielleicht verbindest Du Deinen eigenen Wert stark mit Deiner Leistung. Vielleicht hast Du Angst, jemanden zu enttäuschen. Vielleicht fällt es Dir schwer, Deine eigenen Grenzen wahrzunehmen. Oder Du hast irgendwann gelernt, dass die Bedürfnisse anderer wichtiger sind als Deine eigenen. Dann kann das Problem nicht allein darin liegen, dass Du zu viele Aufgaben hast. Vielleicht fällt es Dir vielmehr schwer, Aufgaben abzugeben, Grenzen zu setzen oder Dir selbst die Erlaubnis zu geben, nicht ständig funktionieren zu müssen.

Überforderung und Perfektionismus

Überforderung und Perfektionismus können eng miteinander verbunden sein. Wenn Du das Gefühl hast, alles möglichst gut oder sogar perfekt machen zu müssen, wird jede Aufgabe schwerer. Du kannst Dinge nur schwer abgeben. Du kontrollierst vielleicht vieles mehrfach. Fehler fühlen sich nicht einfach wie Fehler an, sondern wie ein persönliches Versagen. Vielleicht denkst Du: „Wenn ich es nicht selbst mache, wird es nicht richtig gemacht.“ Oder: „Ich darf mir keinen Fehler erlauben.“ Oder: „Ich muss das einfach schaffen.Solche inneren Ansprüche können einen erheblichen Druck erzeugen. Und dieser Druck kann wiederum dazu führen, dass Du Dich selbst immer weniger wahrnimmst.

Überforderung und die eigenen Grenzen

Eine wichtige Frage kann deshalb sein: Wo endet Deine Verantwortung – und wo beginnt die Verantwortung anderer? Vielleicht sagst Du häufig Ja, obwohl Du eigentlich Nein meinst. Vielleicht übernimmst Du Aufgaben, weil Du niemanden enttäuschen möchtest. Vielleicht merkst Du erst dann, dass Deine Grenze erreicht ist, wenn Du bereits völlig erschöpft bist. Grenzen zu setzen bedeutet dabei nicht, egoistisch zu sein. Es bedeutet, die eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse ernst zu nehmen. Das kann ein wichtiger Schritt sein, wenn Du langfristig weniger Überforderung erleben möchtest.

Überforderung ernst nehmen

Überforderung ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass Du nicht belastbar genug bist. Manchmal zeigt sie Dir vielmehr, dass Du über längere Zeit mehr getragen hast, als Dir eigentlich gutgetan hat. Wenn Du dauerhaft erschöpft bist, schlecht schläfst, Dich kaum noch konzentrieren kannst oder zunehmend das Gefühl hast, nicht mehr zu können, solltest Du diese Signale ernst nehmen. Auch körperliche Ursachen sollten bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abgeklärt werden. Wenn aus der Überforderung eine stärkere psychische Belastung entsteht, kann auch eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll sein.

Was steckt hinter Deiner Überforderung?

In meiner Arbeit geht es nicht nur darum, Dir Tipps für ein besseres Zeitmanagement zu geben. Natürlich können Organisation, klare Prioritäten und praktische Veränderungen im Alltag hilfreich sein. Aber wenn Du immer wieder in dieselbe Überforderung gerätst, kann es sinnvoll sein, tiefer zu schauen. Was treibt Dich an? Warum fällt es Dir so schwer, Grenzen zu setzen? Was glaubst Du, würde passieren, wenn Du einmal nicht funktionieren würdest? Welche Erwartungen hast Du an Dich selbst? Und was brauchst Du eigentlich selbst? Dabei geht es nicht darum, zwanghaft nach einer einzigen Ursache zu suchen. Vielmehr möchte ich gemeinsam mit Dir verstehen, welche Muster heute zu Deiner Überforderung beitragen und was Du daran verändern möchtest.

Wenn Du weißt, dass Du eine Pause brauchst – aber trotzdem weitermachst

Vielleicht ist genau das Dein Problem. Du weißt eigentlich, dass Du erschöpft bist. Du weißt, dass Du weniger machen solltest. Du weißt, dass Du Grenzen setzen müsstest. Und trotzdem machst Du weiter. Dann reicht es häufig nicht aus, sich einfach vorzunehmen, künftig besser auf sich zu achten. Interessanter kann die Frage sein: Was hält Dich eigentlich davon ab, auf Dich selbst zu achten? Wenn Du diese Frage genauer verstehen möchtest, kann eine therapeutische Begleitung dabei unterstützen, Deine persönlichen Muster zu betrachten und neue Möglichkeiten zu entwickeln.

Psychotherapie, Hypnosetherapie oder Coaching?

Welche Form der Begleitung sinnvoll ist, hängt von Deiner persönlichen Situation ab.

Wenn Deine Überforderung mit einer deutlichen psychischen Belastung verbunden ist und Deinen Alltag oder Dein Wohlbefinden zunehmend beeinträchtigt, kann Psychotherapie der passende Rahmen sein.

Wenn Du Dich besonders für die Arbeit mit inneren Prozessen interessierst und verstehen möchtest, welche automatischen emotionalen Muster hinter Deiner Überforderung stehen können, kann Hypnosetherapie eine Möglichkeit sein.

Wenn Du Dich vor allem mit persönlichen oder beruflichen Entwicklungszielen, Entscheidungen oder konkreten Veränderungsschritten beschäftigen möchtest und keine psychische Erkrankung im Vordergrund steht, kann auch Coaching sinnvoll sein.

Du musst allerdings nicht bereits wissen, welcher Weg für Dich der richtige ist.

Du bist noch unsicher, was Du brauchst?

Vielleicht weißt Du gerade nur eines: „So wie bisher kann es nicht weitergehen.“ Das reicht für ein erstes Gespräch. Du musst nicht bereits wissen, warum Du überfordert bist. Du musst auch nicht entscheiden, ob Psychotherapie, Hypnosetherapie oder Coaching für Dich passend ist. Du kannst mir zunächst erzählen, was Dich gerade belastet, was Du bisher versucht hast und was Du verändern möchtest.

In einem kostenlosen telefonischen Orientierungsgespräch können wir gemeinsam schauen, was zu Deiner persönlichen Situation passen könnte. Du musst Dich dabei zu nichts verpflichten.

Unverbindlich • 15 Minuten • telefonisch

Wieder mehr bei Dir ankommen

Du musst nicht alles alleine schaffen. Manchmal beginnt Veränderung damit, dass Du Dir erlaubst, Deine eigene Situation ernst zu nehmen. Wenn Du merkst, dass Dir schon seit längerer Zeit alles zu viel wird, können wir gemeinsam schauen, welche inneren Muster Dich belasten und welche Veränderungen für Dich möglich sind.

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