Angst und Panikattacken -
wenn die Angst Deinen Alltag bestimmt
Angst und Panik
Sie lauern an jeder Ecke?
Vielleicht kennst Du das. Eben war noch alles in Ordnung und plötzlich ist sie wieder da. Diese Angst, die Dich ohne Vorwarnung überkommt. Dein Herz schlägt schneller. Du spürst einen Druck auf der Brust, bekommst vielleicht nicht mehr richtig Luft und hast das Gefühl, die Kontrolle über Deinen Körper zu verlieren. Du versuchst, Dich zu beruhigen. Du sagst Dir, dass eigentlich nichts passieren kann, aber Dein Körper scheint darauf überhaupt nicht zu reagieren.
Manchmal dauert es nur wenige Minuten, bis die schlimmste Angst wieder nachlässt. Was bleibt, ist die Unsicherheit, wann es das nächste Mal passiert. Vielleicht hast Du inzwischen schon angefangen, bestimmte Situationen zu vermeiden. Du überlegst Dir genau, wohin Du gehst, was Du unternimmst und ob Du Dich dort sicher fühlen wirst. Du möchtest nicht noch einmal erleben, wie die Angst Dich plötzlich überrollt. Irgendwann ist es vielleicht gar nicht mehr die eigentliche Panikattacke, die Dich am meisten belastet, sondern die ständige Sorge davor, dass es wieder passieren könnte.
Wenn Du das kennst, weißt Du wahrscheinlich schon ziemlich genau, was mit Angst vor der Angst gemeint ist. Deine Angst begleitet Dich inzwischen durch den Alltag. Wie ein Schatten liegt sie auf der Lauer und Du weißt nie, wann sie wieder zuschlägt. Das kann ganz schön anstrengend sein.
Zu schön, um wahr zu sein?
Dabei möchtest Du eigentlich nur wieder unbeschwert durchs Leben gehen. Mit Freunden unterwegs sein, einkaufen gehen oder einen Ausflug machen, ohne vorher überlegen zu müssen, was passieren könnte. Vielleicht vermisst Du vor allem das Vertrauen in Deinen eigenen Körper. Dass Dein Herz auch mal schneller schlagen darf, ohne dass Du gleich an die nächste Panikattacke denkst. Dass Du einfach den Moment genießen kannst, statt ständig darauf zu achten, wie Du Dich gerade fühlst. Du möchtest wieder selbst entscheiden, was Du Dir zutraust und was Du unternehmen möchtest, ohne dass die Angst dabei immer ein Wörtchen mitzureden hat.
Warum Dein Körper manchmal anders reagiert als Dein Verstand
Angst ist zunächst einmal etwas ganz Natürliches. Sie gehört zu unserem Leben und hilft uns dabei, auf mögliche Gefahren zu reagieren. Wenn wir Angst haben, verändert sich einiges in unserem Körper. Unser Herz schlägt schneller, die Atmung kann sich verändern und unsere Muskeln spannen sich an. Der Körper bereitet sich darauf vor, schnell reagieren zu können. Schwierig wird es, wenn diese Reaktion auch in Situationen auftritt, in denen gerade keine unmittelbare Gefahr erkennbar ist.
Vielleicht hast Du selbst schon erlebt, dass Du Dir ganz genau erklären kannst, warum Du eigentlich keine Angst haben müsstest. Du weißt, dass Du gerade in Sicherheit bist und trotzdem rast Dein Herz. Du bekommst schlecht Luft, Dir wird schwindelig oder Du hast das Gefühl, gleich die Kontrolle zu verlieren. Der Verstand sagt Dir das eine, aber Dein Körper reagiert ganz anders. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, warum Angst körperlich so stark spürbar werden kann, findest Du auf meiner Seite über körperliche Symptome bei Angst weitere Informationen.
Angst und Panik können unterschiedliche Ursachen und Auslöser haben. Manchmal spielen belastende Erfahrungen eine Rolle, manchmal haben sich über längere Zeit bestimmte Reaktionsmuster entwickelt. Auch die Angst vor einer erneuten Attacke kann dazu beitragen, dass Du Deinen Körper immer genauer beobachtest und auf jedes ungewöhnliche Gefühl besonders empfindlich reagierst.
Dann kann ein Kreislauf entstehen. Du bemerkst eine körperliche Veränderung, machst Dir Sorgen darüber und genau diese Sorge verstärkt wiederum Deine körperliche Anspannung. Vielleicht hast Du schon einiges versucht, um Deine Angst besser in den Griff zu bekommen. Du versuchst, Dich abzulenken, ruhig zu atmen oder Dir selbst zu sagen, dass nichts passieren wird. Manchmal hilft das, aber vielleicht kennst Du auch Situationen, in denen Du mit diesen Versuchen nicht wirklich weiterkommst. Dann kann es sinnvoll sein, genauer hinzuschauen, was Deine Angst auslöst, was sie möglicherweise aufrechterhält und wie Du anders damit umgehen kannst. Nicht jede Angst hat eine einzige verborgene Ursache, die gefunden werden muss. Oft sind es verschiedene Dinge, die zusammenspielen. Körperliche Beschwerden wie Brustschmerzen, Atemnot oder Herzrasen sollten insbesondere dann ärztlich abgeklärt werden, wenn sie neu, ungewohnt oder stark sind. Bei akuten schweren Beschwerden ist sofortige medizinische Hilfe wichtig.
Wie ich Dich dabei begleiten kann
In meiner Arbeit geht es zunächst einmal darum, Dich und Deine persönliche Situation besser zu verstehen. Wann tritt Deine Angst auf? Was passiert dabei in Deinem Körper? Welche Gedanken gehen Dir durch den Kopf und was hast Du inzwischen vielleicht schon verändert, um bestimmte Situationen zu vermeiden? Mich interessiert auch, wie Du selbst Deine Angst erlebst. Vielleicht kannst Du Dir manches davon schon erklären. Du weißt, wann Deine Angst begonnen hat, erkennst bestimmte Zusammenhänge und verstehst sogar, warum Du in manchen Situationen so reagierst. Trotzdem hat sich dadurch möglicherweise noch nicht viel verändert.
In meiner psychotherapeutischen Arbeit schauen wir deshalb nicht nur darauf, was Du über Deine Angst weißt, sondern auch darauf, wie Du sie innerlich erlebst und welche Gefühle und Reaktionsmuster dabei eine Rolle spielen.
Hypnose richtet die Aufmerksamkeit nach innen
In der Hypnose richtet sich Deine Aufmerksamkeit stärker nach innen. Dinge, die Dich von außen ablenken, können dabei etwas in den Hintergrund treten. Dadurch kann es leichter werden, bestimmte innere Erfahrungen, Gefühle oder wiederkehrende Reaktionen bewusster wahrzunehmen. Vielleicht bemerkst Du dabei Zusammenhänge, die Dir vorher noch nicht so deutlich waren.
Eine Hypnosetherapie kann dabei unterstützen, solche Zusammenhänge zu erkunden und neue Möglichkeiten im Umgang mit Deiner Angst zu entwickeln. Ich arbeite dabei individuell mit Dir und gebe Dir nicht vor, was Du fühlen oder erkennen sollst. Du bleibst während der Hypnose ansprechbar und entscheidest selbst, worauf Du Dich einlassen möchtest. Ob Hypnosetherapie für Dich und Dein Anliegen geeignet ist, hängt von Deiner persönlichen Situation ab. Das schauen wir uns gemeinsam an.
Wie Dein Einstieg bei mir aussieht
Wenn Du Dich nach unserem kostenlosen Orientierungsgespräch für eine Zusammenarbeit entscheidest, besteht Deine persönliche Startphase aus zwei aufeinander aufbauenden Terminen von jeweils etwa 120 Minuten. So haben wir ausreichend Zeit, Deine Situation kennenzulernen, mit der hypnotherapeutischen Arbeit zu beginnen und im zweiten Termin aufzugreifen, was sich seit unserem ersten Treffen entwickelt hat.
01 · Kostenloses telefonisches Orientierungsgespräch
15 Minuten · kostenlos · unverbindlich
Bevor wir uns persönlich kennenlernen, kannst Du mir in einem kostenlosen telefonischen Gespräch erzählen, was Dich gerade beschäftigt. Du kannst Deine Fragen stellen und wir schauen gemeinsam, ob meine Art zu arbeiten grundsätzlich zu Deinem Anliegen passen könnte. Du musst Dich dafür nicht vorbereiten und auch noch keine Entscheidung für eine Behandlung treffen. Das Orientierungsgespräch dient zunächst dem Kennenlernen und der ersten Einschätzung. Es ist noch keine Behandlung.
02 · Dein erster persönlicher Termin
Ca. 120 Minuten · 250 €
Für unseren ersten persönlichen Termin nehmen wir uns insgesamt etwa zwei Stunden Zeit. In den ersten ungefähr 60 Minuten sprechen wir ausführlich über Deine Situation. Ich möchte verstehen, wie Du Deine Ängste und Panikattacken erlebst, wann sie auftreten und was Du bisher vielleicht schon versucht hast, um damit umzugehen. Wir schauen auch darauf, was Du gerne verändern möchtest und welche Zusammenhänge für Deine Situation eine Rolle spielen könnten.
Anschließend beginnen wir, sofern es für Dich geeignet ist, mit der hypnotherapeutischen Arbeit. Dafür stehen uns weitere ungefähr 60 Minuten zur Verfügung. Dabei orientiere ich mich an Dir, Deinem Anliegen und dem, was sich im Gespräch gezeigt hat.
03 · Dein zweiter persönlicher Termin
Ca. 120 Minuten · Intensivhypnose · 300 €
Den zweiten Termin vereinbaren wir gemeinsam. In der Regel findet er etwa 21 bis 28 Tage nach unserem ersten Treffen statt. In der Zeit dazwischen kannst Du beobachten, wie es Dir geht und ob Dir in bestimmten Situationen etwas auffällt. Vielleicht bemerkst Du Veränderungen in Deinen Gedanken, Gefühlen oder körperlichen Reaktionen. Vielleicht tauchen auch neue Fragen auf oder Du stellst fest, dass manche Situationen weiterhin schwierig für Dich sind. Genau dort setzen wir im zweiten Termin an. Wir greifen auf, was sich seit unserem ersten Treffen gezeigt hat, und arbeiten mit den Themen weiter, die für Dich gerade wichtig sind.
Deine Startphase auf einen Blick
Zwei persönliche Termine · jeweils ca. 120 Minuten · insgesamt ca. 4 Stunden · 550 €
Der erste Termin kostet 250 €, der zweite 300 €. Die beiden Termine bauen aufeinander auf. Nach der Startphase schauen wir gemeinsam, wie es Dir geht und ob eine weitere Begleitung für Dich sinnvoll sein könnte.
Wenn die Angst nicht mehr Deinen Alltag bestimmen soll
Vielleicht hast Du Dich beim Lesen an einigen Stellen wiedererkannt. Vielleicht bist Du es auch einfach leid, ständig auf die nächste Angstattacke zu warten und Dein Leben danach auszurichten, was möglicherweise passieren könnte. Du musst noch nicht wissen, warum Deine Angst entstanden ist oder welche Form der Begleitung für Dich die richtige wäre. Wenn Du möchtest, können wir in einem ersten telefonischen Gespräch darüber sprechen, was Dich gerade beschäftigt. Wir schauen gemeinsam, ob und wie ich Dich unterstützen kann.
Unverbindlich • 15 Minuten • telefonisch